Reha Klinik Ostseeblick Reviews 

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Rated 2 out of 5 stars

Enttäuschender Aufenthalt- meine Ärtztin war eine Zumutung

Enttäuschender Aufenthalt- meine Ärztin war eine Zumutung

Enttäuschender Aufenthalt – Schade um die gute Lage
Bewertung: ⭐️ (2 von 5 Sternen)

Mein Aufenthalt in der Klinik in Ückeritz hat leider ganz andere Eindrücke hinterlassen, als man es sich von einer medizinischen Einrichtung erhoffen würde. Zwar punktet die Klinik mit einer schönen Lage in der Nähe des Meeres und das Essen war tatsächlich gut, doch die gravierenden Mängel bei Zimmer, Pflegepersonal und insbesondere der ärztlichen Betreuung überwiegen deutlich.
Das Zimmer: Abgewohnt und defekt
Gleich nach der Ankunft war ich sehr traurig über den Zustand meines Zimmers. Es ist extrem abgewohnt:
Das Badezimmer: Das Klo war dreckig und ließ sich nicht mehr richtig reinigen, zudem war der Klodeckel gesprungen.
Das Bett: Es quietschte und knarrte in einer Tour. Die erste Nacht konnte ich überhaupt nicht im Bett schlafen, sondern musste die Nacht auf der Matratze direkt neben dem Bett verbringen.
Der Toilettendeckel und das Knarren des Bettes wurden zwar den nächsten Tag vom Hausmeister behoben, der Dreck im Klo ließ sich leider nicht beheben. 😞
Mit dem Zimmer konnte man sich notdürftig arrangieren (man war ja ohnehin oft bei Behandlungen oder bei schönem Wetter am Meer), aber das ist kein Zustand für Patienten.

Ärztliche Betreuung: unfreundlich und ohne Empathie
Was mich jedoch massiv geärgert hat, ist der Umgang meiner zuständigen Ärztin mit den Patienten und mir. Die Unfreundlichkeit war erschreckend und zog sich durch die Bank durch – alle Patienten, die ihr zugeteilt waren, berichteten über genau dasselbe Verhalten.
Gleich zu Beginn wurde ich extrem unwirsch behandelt.
Mir wurden meine Diagnosen abgesprochen: Es hieß, ich bräuchte keine Lymphdrainage, weil ich ja keinen „dicken Arm“ hätte. Dabei staute sich die Lymphflüssigkeit sehr wohl über meiner Brust und im Arm, sodass sie ständig ausgestrichen werden musste (was glücklicherweise eine Schwester bei der Narbenpflege übernahm).

Auch andere medizinische Dinge wurden grundlos in Frage gestellt. Meine Fibromyalgie sei eine eingebildete psychische Erkrankung (dabei hat diese Erkrankung nun schon eine Weile einen medizinischen Schlüssel und ist eine anerkannte Krankheit)
Einen Psychologen würde man hier nur bekommen, wenn man zu Hause keinen eigenen Psychologen an der Hand hat und man wäre ja auch keinen Psycho onkologische Klinik 😡.
Ich habe dann aber auf Drängen ein Gespräch bekommen (leider war aber 1 Gespräch zu wenig)

Diese Art der Behandlung hat mich schockiert. Leider zeigte sich auch die Oberärztin als sehr wenig empathisch und man konnte nicht den behandelten Arzt wechseln.

In der Klinik scheint Freundlichkeit bei einigen Therapeuten ein Fremdwort zu sein. Man kam sich bei manchen vor, als würde man mit seinem Anliegen nur stören.
Einziger Lichtblick: Es gab drei bis vier Schwestern und Therapeuten, die wirklich ein Lächeln im Gesicht hatten. Das tat in dieser negativen Atmosphäre richtig gut und dafür möchte ich mich bedanken.

Es gab vielfältige Angebote an Therapien-wenn die nicht so wahllos zusammengepackt wären ( 3 mal Sport am Tag oder 3 mal Massagen verschiedener Art) wäre es sinnvoller gewesen.
Aber die meisten Angebote waren recht gut.
Vor allem das Töpfern :-) Diese Mitarbeiterin bekommt 5 von 5 Punkten.
Fazit: Wegen des guten Essens, der Nähe zum Meer und der wenigen netten Pflegekräfte gibt es 2 Sterne – einen weiteren Aufenthalt werde ich hier jedoch definitiv meiden

29 July 2026
Unprompted review
Rated 3 out of 5 stars

Mittagessen ungenießbar, Organisation ohh jehh

Zunächst die guten Punkte: Meine AHB war erfolgreich und die Therapien, Arzte und Therapeuten sind gut. Mir ging es nach der Reha sehr viel besser als bei der Anreise.
Ich habe viele erfolgreiche Therapien kennengelernt, die ich zu Hause fortführe.

Aber das warme Mittagessen geht gar nicht! In vier Wochen konnte ich es nur zweimal essen, ansonsten kam es oben oder unten gleich wieder raus. Das Mittags- und Abendbuffet war OK, irgendetwas fand sich immer und die Salate haben geschmeckt. Warum werden in jedes warme Essen Bohnen aus dem Glas und Parika gemanscht? Die Zusammenstellungen der Komponenten passten gar nicht. Wer kommt auf solche Ideen? Hier muss unbedingt eingegriffen werden, zumal Essen für Krebskranke bestimmt nicht aus scharfen, fetten und sauren Pasten und altem Brot bestehen sollte.

Die Betten sind für Krebskranke ungeeignet: 80- 90 cm Breite sollen reichen? Gerade, wenn man unter Polyneuropathie nach der Chemo leidet, benötigt man Platz zum wenden/umdrehen im Bett. Die Matratzen waren auch nicht OK. DAs Mobiliar scheint aus der Militärzeit der NVA zu stammen, also aus den 70er oder 80er Jahren. Die Betten waren also alte Militärpritschen und keine Betten für todkranke Patienten.

Die Terminplanung war katastrophal. Ohne Sinn und Verstand wurde geplant. Da kann man Affen aus dem Rostocker Zoo an die Terminplanung setzen mit demselben Ergebnis.

Für einen uralten, kleinen Fernseher mit schlechter Auflösung und mehrmaligem Ausfall des Empfangs musste bezahlt werden, ca. 1,50 Euro proTag - das ist Abzocke!

Am schlimmsten ist jedoch die DRV, also die Verwaltung. Ich habe noch nie ein so imkompetetes Unternehmen kennengelernt - mir wurde ein Bescheid geschickt, ich hätte eine Zuzahlung zu leisten. Die Mitarbeiter kennen die eigenen Bestimmungen nicht. Das Übergangsgeld kam mit großer Verspätung bei mir an - und nach 26-maliger !!!!! Anmahnung, also telefonisch und per Mail. Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll .... die DRV ist ein Katastrophenladen, wo dringend externe Berater Ordnung machen müssten. Die Angestellten sind betriebsblind.

4 December 2024
Unprompted review

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