Vorsicht ist geboten!
Vorsicht ist geboten!
Silberbesteck Ankauf. Teils 800er, teils 90ger. Insgesamt rund 5kg. Der ausgesucht freundliche und zugewandte Mitarbeiter geht zum Wiegen in einen anderen Raum.
Also: darauf bestehen, dass man selber sieht, was wieviel wiegt.
Dem vorgeschlagenen Preis habe ich leider zugestimmt.
Dann erfolgt der Scan des Personalausweises und Ausdruck desselben auf einem Formular. Die vorgesehenen Spalten des Formulars über die angekaufte Ware sind nicht ausgefüllt. „Das machen wir später in Ruhe“. Der ausgezahlte Betrag ist ebenfalls nicht eingetragen.
Man unterschreibt blanko, dass die Ware aus eigenem Besitz ist und man Verfügungsgewalt darüber hat.
Der einen Tag später telefonisch geäußerte Wunsch, von dem ausgefüllten (und von mir unterschriebenen) Formular eine Kopie zu erhalten, wird zunächst bestätigt, aber ich müsse es persönlich abholen (Datenschutzgründe).
Bei persönlichem Erscheinen wird das Formular nicht ausgehändigt. „Was mir eigentlich einfällt interne Unterlagen haben zu wollen“ ist die Begründung des gar nicht mehr freundlichen Mitarbeiters. Ich solle das Geschäft jetzt verlassen, was ich leider getan habe. Also: nicht unterschreiben und nicht den BPA herausgeben, ohne, dass auf dem Formular VORHER dokumentiert ist, was für welche Summe angekauft wird!!







